Montag, 23. Februar 2015

[Kurzrezensionen] Wenn an Tagen wie diesen die Panik für immer vielleicht nach Alaska Ausschau hält...


 
Dieses Buch habe ich mir lange aufsparen müssen, da ich es mir schon im Sommer gekauft hatte, es aber ein Winterbuch ist. Glücklicherweise hat sich das warten total gelohnt.
Ein Buch mit drei wundervollen Liebesgeschichten im Schnee, die letztendlich alle zusammenhängen. Es ist leicht und schnell zu lesen, ein sehr süßes Buch mit absolut reizenden Protagonisten, das einen  in totale Weihnachts- und Winterstimmung versetzt. Der Schreibstil der drei Autoren ergänzt sich perfekt und jede der Geschichten hat ihren eigenen Charme, der mir sehr gut gefallen hat. Ein Buch, das man sicherlich jeden Winter aufs Neue lesen kann, und das ich jedem nur empfehlen kann.


Ich vergebe vier von fünf Schmetterlingen


 
Um ehrlich zu sein, habe ich noch nie ein Buch in der Art gelesen und war deswegen besonders neugierig darauf. Aufmerksam geworden bin ich auf die Geschichte zwar erst durch den Film geworden, aber danach habe ich auch total viele gute Rezensionen gelesen und musste es mir einfach kaufen.
Ich muss zu geben, dass ich etwas skeptisch war, ob man wirklich eine ganze Liebesgeschichte, die zudem auch noch über Jahrzehnte geht, leidenschaftlich und realistisch erzählen kann - und das nur durch Briefe.
An manchen Stellen muss ich zugeben, dass ich es nicht ganz realistisch fand, dass sich wirklich alle so sehr über Briefe und kleine Nachrichten abspielt, als dass man als Fremder die Zusammenhänge und alles verstehen würde, dennoch hat mich Für immer vielleicht aber insgesamt sehr positiv überrascht. Man konnte sich trotzdem ein sehr gutes Bild von den Charakteren machen und man hat richtig gemerkt, wie es immer wieder zwischen Rosie und Alex knistert. Mit viel Freude habe ich alle Briefe und Chats gelesen und musste sowohl lachen als auch mitfiebern. Hin und wieder sind mal ein paar lebhafte Beschreibungen dabei, dennoch kann ich hier aber natürlich nicht viel zum Schreibstil sagen.

Das Ende hat mich schon ein wenig berührt, aber nach den vielen Berichten von Sturzbächen aus Tränen, war ich schon ein wenig enttäuscht.
Trotzdem ein nettes Buch für Zwischendurch, was sich durch die vielen kleinen Briefe auch besonders gut mit kleinen Unterbrechungen lesen lässt.


Ich vergebe drei Schmetterlinge 




Nachdem The Fault in Our Stars von John Green mein Herz erobert hatte, musste ich einfach weitere Bücher von ihm lesen. Leider muss ich sagen, dass mich Alaska ziemlich enttäuscht hat. Ich hätte mir von dem Thema ehrlich gesagt mehr erhofft. Keiner der Charaktere war mir wirklich sympathisch, und auch wenn die Geschichte sicherlich ihren Witz und ihre wundervollen Worte John Greens hat, konnte mich die Handlung nicht wirklich überzeugen. Lange war kein roter Faden erkennbar und manchmal wirkte die Jungendsprache etwas überzogen auf mich. Stereotypen werden voll erfüllt und alles in allem hat mir der besondere John Green Charme, der seine Bücher eben so besonders und anders macht, etwas gefehlt.
Was das ganze dennoch gerettet hat, ist die kleine Wendung im Buch und sein wundervoller Schreibstil. Ansonsten musste ich mich aber leider etwas durch das Buch quälen.


Trotz allem, bekommt Looking for Alaksa drei Schmetterlinge


   
Lauren Oliver konnte mich bereits mit Delirium mitreißen und somit konnte ich es kaum erwarten, weitere Bücher von ihr zu lesen. Ich finde der Klappentext klingt sehr spannend und umso enttäuschter war ich letztendlich leider auch von der Umsetzung. Die Handlung erweist sich leider als sehr vorhersehbar, die Charaktere konnte ich nicht wirklich in mein Herz schließen und von Lauren Olivers sonst so wundervollen Schreibstil war plötzlich kaum noch was zu spüren. Dennoch lässt sich das Buch sehr flüssig lesen, was einem das ganze wenigstens etwas erträglicher macht. Aber ich habe nie wirklich mitfiebern können. 
Die Panic-Proben, was ja eigenltich Hauptthema des Buches sein sollte, waren alle recht kurz und es wurde iel Schwerpunkt auf sie Szenen drumherum gelegt, sodass die eigentliche Handlung und Idee ziemlich untergehen.
Somit leider eine ziemliche Enttäuschung für mich.

Panic erhält drei Schmetterlinge. 

2 Kommentare

  1. Ich hab Panic grade vorher beendet und bin genauso begeistert wie du ^^ Mit den Charakteren hatte ich die selben Probleme. Alle wirken so unnahbar und distanziert, und Heather war mir oft zu "oh auf mir lastet das Pech des ganzen Bundesstaats". Die Aufgaben an sich konnten mich überraschenderweise auch kaum mitreißen; und obwohl ich nicht SO ein großer Fan von Lauren Oliver bin, fand ich doch bisher ihren Schreibstil immer besonders, und von diesem "besonderen" Schreibstil hab ich leider auch recht wenig gesehen.

    Alles Liebe, Sandy

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  2. "Tage wie diese" ist wirklich so ein süßes Buch <3 Ich liebe vor allem die zweite Geschichte, die von John Green ;) Die Charaktere sind einfach genial :D
    Schade, dass dich "Looking for Alaska" nicht so überzeugen konnte. Ich liebe dieses Buch total und es ist sogar mein Lieblingsbuch von John Green <3

    Liebe Grüße
    Chrisi

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