Dienstag, 18. Februar 2014

[Rezension] The Fault in Our Stars von John Green

Titel: The Fault in Our Stars 
Autor/in: John Green
Verlag:
Original Sprache: Englisch
Original Titel: /
Übersetzer/in: /
Preis Hardcover: 13,95€  
Preis Taschenbuch: 7,40 €
Preis E-Book: 5,49€  
Seiten: 336

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Leseprobe



















Hazel hat Krebs. Und keine Lust auf Mitleid, weshalb sie auch die Selbsthilfegruppe ungern besucht. Doch dann taucht plötzlich Augustus auf, der Junge, der sie mit seinen wunderschönen Augen einfach nur anstarrt. Schneller als Hazel sich versieht, sitzt sie schon bei ihm zu Hause und schaut mit ihm Filme, hört Musik und sie tauschen ihre Lieblingsbücher aus. Die beiden verlieben sich und trotz aller Hindernisse, scheint Hazel endlich ihr Glück gefunden zu haben. Gemeinsam wollen die beiden sogar nach Amsterdam fliegen, um Hazels Lieblingsautor Peter Van Houten zu treffen, doch dort muss Hazel der Wahrheit schließlich ins Auge blicken...









Handlung:

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so recht wo ich anfangen soll. Wie ich dieses Buch, in Worte fassen soll. Ja, ich hatte hohe Erwartungen. Und, wenn ich es mit recht überlege, wusste ich vorher nicht einmal so ganz worum es überhaupt geht. Klar, ein Mädchen das Krebs hat, sich verliebt und so. Aber was steckt wirklich hinter dem Buch, das alles so lobpreisen? Das wusste ich nicht.
Vorab muss ich einmal sagen, dass ich es auf Englisch gelesen habe, was bedeutet, dass mir sicherlich das Ein oder Andere Detail der Geschichte entgangen sein wird. Und auch, wenn meine Erwartungen nicht übertroffen wurden, hat mir Das Schicksal ist ein mieser Verräter sehr gut gefallen. Für mich war es das erste Krebsbuch, weshalb ich auch keinen Vergleich ziehen kann und trotzdem hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass es sich von anderen Bücher dieser Art unterscheidet. Ein Großteil der Geschichte ist nämlich von Humor und einer jungen Liebe geprägt. Klar, vergisst man nicht, worum es eigentlich geht, aber ich denke es ist so eine ganz andere Sichtweise auf die Dinge, die so außergewöhnlich ist, dass es einem viel Mut geben kann. 
Das Verrückte ist, ich dabei nie das Gefühl, es wäre nicht Hazel, die zu mir spricht und über ihr eigenes Schicksal lachen kann. Nein, sie und Augustus wurden so real, dass ich mich oft gefragt habe, ob wirklich ein Mann, der mindestens zwanzig Jahre älter ist, so realistisch schreiben kann. Für mich spricht auch aus jeder Zeile, wie viel Liebe und Gefühl von John Green selbst drinstecken müssen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er nie mit einem Krebskranken Kind gesprochen hat oder dergleichen. Und irgendwie glaube ich sogar, er hat  selbst einen wichtigen Teil von ihm mit in dieses Buch gelegt.
Ich denke, ich werde es irgendwann noch einmal auf deutsch lesen, nur um diese wunderschöne Geschichte noch einmal erleben zu dürfen, ohne mir Sorgen zu machen doch etwas zu verpassen. 

Am Ende, musste auch ich weinen und seine perfekte unperfektheit hat mich berührt. Gerne würde ich noch weiterlesen, erfahren was auch manchen Dingen wird, aber das muss wohl jeder für sich selbst herausfinden und irgendwo ist das bestimmt auch, das was Der Autor wollte...

Charaktere:
Hazel war mir, wie gesagt, schnell sympathisch und auch, wenn ich selbst zum Glück keinen Krebs habe, konnte ich mich gut mit ihr identifizieren und mitfühlen. Ihr Blick auf die Dinge ist so ganz anders, als ich es mir von einem so kranken Mädchen, wie ihr, vorgestellt hätte. Aber vor allem diese Sichtweise, macht sie zu etwas so besonderem. Es lässt sich schwer in Worte fassen, was ich damit meine und ich glaube, man muss dieses Buch einfach selbst gelesen haben, um es richtig zu verstehen, aber ich finde Hazel strahlt trotz allem, und auch wenn sie mal am Boden liegt, so eine Kraft aus, die einem als Leser unheimlich viel gibt. Sie zeigt einem, dass das Leben leider kein Ponyhof ist, es aber trotzdem schön sein kann. Auf Vieles blickt sie mit einem ungewöhnlichem Ernst, aber all das macht sie nur mehr und mehr einzigartig.

Auch Augustus hatte ich bald in mein Herz geschlossen. Auf eine ungewöhnliche Weise ist er äußerst charmant und immer für seine Freunde da. Wie man darauf kommt, sich eine unangezündete Zigarette in den Mund zu stecken, ist mir auch ein Rätsel, aber ich finde ihn einfach sagenhaft und zum Verlieben toll.

Über Peter van Houten möchte ich nicht zu viel verraten, ich glaube das würde einfach einiges vorwegnehmen. Ich kann nur sagen, dass er für mich einer der Charaktere ist, die sich im Laufe des Buches am meisten gewandelt haben und sicherlich auch einer mit dem bühnenreifsten Auftritt aller Zeiten!

Auch Isaac finde ich überaus interessant. Sein Schicksal hat mich genauso berührt, wie das von Hazel und ich finde es bewundernswert, wie gut er doch noch damit umgeht, denn ich weiß ehrlich nicht, was ich tun würde.

Um generell etwas zu den Charakteren zu sagen, ist mir sehr positiv aufgefallen, wie facettenreich und originell sie waren. John Green hat wirklich ein paar tolle Persönlichkeiten entworfen, die mir alle so noch nie begegnet sind und dieses Buch zu etwas ganz außergewöhnlichem machen!

Schreibstil:
John Green hat es geschafft mich mit seinen Worten total mitzureißen.  Ich habe nicht nur gelacht und geweint, nein, ich habe es gespürt als wäre ich mittendrin und mit jeder Seite viel es mir schwerer und schwerer wieder aufzuhören. Hazels Gefühle und Erlebnisse wurden zu meinen... einfach grandios!









Ich weiß nicht, ob ich das Cover der deutschen oder der englischen Ausgabe besser finde. Beide passen gut zum Buch und sind auf eine perfekte Weise schlicht und lassen nicht erahnen, was für eine wunderbare Geschichte doch dahinter steckt...









Ein Meisterwerk! John Green hat meine hohen Erwartungen vollends erfüllt und auch, wenn ich zwar zunächst nicht wusste, was mich eigentlich erwartet und ein wenig mehr erwartet habe, hat er mich in eine ganz außergewöhnliche Welt, mit umso außergewöhnlicheren Charakteren geschickt. Sowohl Hazel als auch Augustus habe ich in mein Herz geschlossen. Das war bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich ein Buch von ihm gelesen habe!

Einfach absolut empfehlenswert. Ich vergebe fünf von fünf Schmetterlingen!



4 Kommentare

  1. Das Buch lässt einfach keinen kalt, naja, fast zumindest. :) Jedes Mal, wenn ich das Buch in meinem Regal sehe, muss ich es in die Hand nehmen und ein wenig darin lesen. :D

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    1. Haha, das glaub ich dir :D Es ist echt schöön ♥

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  2. Ich habe dieses Buch auf Deutsch (Das Schicksal ist ein mieser Verräter) gelesen. Es war schrecklich schön. Die ganze Geschichte hat mich sehr bewegt und zum Nachdenken gebracht. Das Ende fand ich furchtbar aber trotzdem gut, dass nichts beschönigt wurde.

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    1. Ja, ich will es auch auf jeden Fall noch mal in deutsch Re-Readen *-*
      Klar, das Ende ist traurig, aber sicherlich auch realistisch...

      Alles Liebe!

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