Montag, 25. November 2013

[Rezension] Dark Inside von Jeyn Roberts

Titel: Dark Inside
Autor/in: Jeyn Roberts
Verlag: Loewe
Original Sprache: Englisch
Original Titel: Dark Inside
Übersetzer/in: Bea Reiter
Preis Hardcover: /
Preis Taschenbuch/Broschiert: 14,95€
Preis E-Book: 11,99€
Seiten: 400


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Lesprobe
















Die Welt verändert sich. Erdbeben drohen alles zu zerstören, Menschen drehen grundlos durch und langsam wird klar- wer noch nicht getötet wurde oder verrückt geworden ist, muss aufs Schlimmste um sein Überleben kämpfen. Aber es könnte jeder sein. Freund, Vater, Mutter, Kind. Denn sie sind mitten unter uns- und ihre Tarnung ist perfekt...







Handlung:
Das Buch ist in fünf Handlungstränge aufgeteilt. Fünf Personen, die die Veränderung auf ganz unterschiedliche Weise erleben, und die durch ihr schreckliches Schicksal alle miteinander verbunden sind. Und jemand, der mitten unter ihnen ist- jemand der schon befallen scheint, jemand der nicht mehr er selbst ist.
Fünf verschiedene Geschichten, in denen wir alle drinstecken könnten, sollte es einmal soweit kommen. Fünf Personen, wobei jede auf ihre ganz eigene Art ums Überleben kämpft und den Leser immer mit dieser einen Frage konfrontieren. Was wäre mit mir? Würde ich genau so handeln? Oder wäre ich bereits tot... oder gar einer von ihnen?

Jeyn Roberts paart dies noch mit einer ordentlichen Ladung Spannung, ein wenig Brutalität (die dieses Buch aber irgendwo auch braucht), ein klein wenig Liebe und dem unwiderstehlichen Wunsch weiter zu lesen.  Als Leser wir man so schnell mitgerissen, dass man gar nicht weiß, wie einem geschieht, und man schon mit klopfendem Herzen feststellt, dass man das Buch bereits zur Hälfte gelesen hat. 

Das Finale legt aber noch mal einen drauf, und das Ende haut einen mit einer riesigen Überraschung um während ein kleiner Hoffnungsschimmer einen das Buch doch noch mit einem guten Gefühl beenden lässt...

Ich glaube das ist tatsächlich mein erstes Buch, dass eine Zombieapokalypse behandelt, aber ich werde auf jeden Fall am Thema bleiben und weiterlesen- Jeyn Roberts hat mich begeistert!

Charaktere: 
Dadurch, dass das Buch in verschiedene Handlungstränge geteilt wurde, hat die Autorin es geschafft fünf total verschiedene Personen zu erschaffen, die einen jeder auf seine eigene Weise berühren. 
Aries, die nach einem Erdbeben und einen Busunfall durch die Straßen irrt.
Clementine, die in ihrer Gemeindehalle miterleben muss wie alle brutalst ermordet werden und sie als Einzige überlebt.
Mason, der jeden verliert, den er je geliebt hat.
Michael, der dem Amokläufer zweier Polizisten miterleben muss. 
Und nicht zu vergessen Nichts, jemand der schon befallen ist und verzweifelt um seine Menschlichkeit kämpft. 

Sie alle stehen an einem Punkt, an dem wir alle stehen könnten. Dadurch haben sie mich alle auch ihre Weise gefesselt und erschaudern lassen und egal wo es gerade weiterging- ich wollte, ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen!

Dadurch, dass sie alle zudem charakterlich auch noch recht unterschiedlich sind, kann sich sicherlich jeder von uns mit einem von ihnen identifizieren, und selbst, wenn nicht ist man einfach gefesselt, fiebert mit und irgendwo auch erstaunt, wie sie es immer wieder schaffen aus den brenslichsten, aussichtslosesten Situationen hinauszukommen- und das auch noch lebend!

Schreibstil:
Ich weiß, ich habe es im Laufe dieser Rezi bestimmt schon an die Hundert mal erwähnt, aber dieses Buch ist einfach mega Spannend. Zudem bleiben am Ende keine zu großen Rätsel offen. 
Die Autorin beschreibt ihre Geschichte mit Gefühl und Tiefgründigkeit und ein Hauch liebe bahnt sich auch noch in das Herz des Lesers. Diese Autorin reißt einen einfach mit!








 

Ich finde das Cover passt perfekt zum Buch. Es ist schön schlicht gehalten, nicht zu aufregend, aber dennoch mystisch und ansprechend- super!








Jeyn Roberts schreibt mit einer so geballten Ladung Spannung, dass es einen buchstäblich umhaut! Die Brutalität, die sie in dieses Buch legt wirkt nicht zu viel, sondern genau richtig und realistisch. Sie versucht ihre Leser nicht für dumm zu verkaufen, sondern berührt jeden auf seine ganz eigene Weise und reist ihn mit. Das Ende lässt keine zu großen Fragen offen und bietet sogar noch einen kleinen Hoffnungschimmer auf eine bessere Welt.
Einfach grandios!

Ich vergebe absolut begeisterte fünf von fünf Schmetterlingen und darf freudig verkünden einen neuen Liebling gefunden zu haben!

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